Infrastrukturkommunikation

Der „Wut“-Bürger um die Ecke hat an Bedeutung gewonnen. Das erfordert bei Unternehmen und Kommunen neue Verhaltensweisen. Denn die Auseinandersetzungen um Infrastrukturprojekte in Deutschland werden sowohl an Anzahl als auch Intensität zunehmen. Dies hängt auch mit der von der Bundesregierung geplanten schnelleren Umstellung auf erneuerbare Energien zusammen (Stichwort Netzausbau-Beschleunigungsgesetz). Aber auch die erneuerbaren Energieträger sind nicht unumstritten. Windkraftanlagen oder Geothermie-Projekte geraten immer stärker in die Kritik, zumindest von der unmittelbar betroffenen Nachbarschaft.

Gleiches gilt für große Infrastrukturprojekte wie der Aus- oder Neubau von Flughäfen, die Errichtung von Entsorgungseinrichtungen (bspw. Deponien, Endlager, CO²-Speicher), der Bau von Kraftwerken oder technischen Großanlagen. Sie sorgen für Konfliktpotentiale mit der lokalen und regionalen Bevölkerung. Aber auch Projekte jenseits des industriellen Bereiches, beispielsweise der Bau neuen Wohnungen (Stichwort Gentrifizierung) verursachen Probleme.

All dies macht eine strategische Öffentlichkeitsarbeit notwendig.

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Ich verfüge über jahrzehntelange Erfahrung bei dem Thema Infrastrukturkommunikation und bin mit aktuellen Kundenmandaten (bspw. die Wohnungsbaugesellschaft FLÜWO e.G. oder die Stadtwerke in Hechingen) betraut. Hinzu kommen Projekte, die ich während meiner Zeit bei ergo Kommunikation federführend betreut habe (bspw. RWE Power: Nachbarschaftskommunikation für die AKW-Standorte Biblis und Gundremmingen sowie das Rheinische Braunkohlerevier, FedEx Express: Kommunikation Nachtflüge). Zudem war ich als PR-Chef der Wintershall AG mit der Kommunikation für den Bau der Erdgasfernleitung Wedal durch das dichtbesiedelte Nordrhein Westfalen und als Leiter Öffentlichkeitsarbeit der BASF Schwarzheide GmbH für die Kommunikation des geplanten Baus einer Sonderabfalldeponie in der Nähe des BASF-Standorts Schwarzheide verantwortlich.

Gemeinsam mit meinen Kunden erarbeite ich spezifische Kommunikationsstrategien, um Widerstände zu minimieren, zu informieren und - wenn möglich - für Ausgleiche zwischen den Konfliktparteien zu sorgen. Dabei habe ich ein System entwickelt, das besonderes Gewicht auf eine strukturierte Stakeholderanalyse und Möglichkeiten für Vergleiche mit Betroffenen legt.

Bei der Initiative Kommunikation Heidelberg gebe ich zudem regelmäßig Seminare zu diesem Thema.

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Marc Cyrus Vogel
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